MITWIRKENDE: SEBA ABUDAQA, EFRAT APTER · MODERATION: ALEXANDRA SENFFT (PARENTS CIRCLE FRIENDS GERMANY)

Filmvorführung von „Until we Talk“ (Florian Mebes) mit anschließender Diskussionsrunde in Kooperation mit Parents Circle Friends DE.

30. Oktober, 18 Uhr im Central im Bürgerbräu Würzburg

Seba Abudaqa aus dem Gazastreifen und Efrat Apter aus Israel sprechen mit Alexandra Senfft über ihre Vorstellungen für das Zusammenleben von Israelis und Palästinenser:innen. Efrat Apter ist Musikerin, Pädagogin und Mitglied des Parents Circle–Families Forum, einer israelisch-palästinensischen Organisation für Menschen beider Seiten, die Angehörige durch Krieg, Terror und Gewalt verloren haben. Seba Abudaqa ist Mitgründerin und Leiterin von Clean Shelter, einer Hilfsorganisation, die im Gazastreifen Sanitäranlagen und Unterkünfte bereitstellt.

Beide Frauen engagieren sich für Frieden – mit unterschiedlichen Geschichten und Ansätzen, aber im selben Geist. Moderiert wird das Gespräch von Alexandra Senfft, Autorin, Mitbegründerin und Co-Vorständin von Parents Circle Friends Germany e. V.

>> zur Veranstaltung in Würzburg am 30.10.2026

Central im BürgerbräuFrankfurter Straße 87, 97082 Würzburg

Mit Schüler:innen über den Nahostkonflikt sprechen

In der Hamburger Stadtteilschule Julius-Leber Schule las ich am 2. Dezember 2025 den Schüler:innen aus meinem Buch „Fremder Feind so nah. Begegnungen mit Palästinensern und Israelis“ vor. Das Buch, mit Fotos von Judah Passow, ist 2009 erschienen aber — leider — noch immer so aktuell wie damals.
Darin porträtiere ich auch Mitglieder des Parents Circle — Families Forum, dem Forum für trauernde palästinensische und israelische Angehörige (PCFF). Also Vorständin des deutschen Freundeskreises Parents Circle Friends Deutschland e. V. erzählte ich den Schüler:innen auch von unserer Arbeit und den Friedensaktivitäten des Parents Circles. Meine Botschaft war: Zum Frieden tragen wir nur bei, wenn wir uns für beide Seiten engagieren, für beide Narrative offen bleiben und Empathie für alle Betroffenen zeigen. Ich plädierte dafür, sich nicht auf social media oder von manchen Medien in eine Haltung von Hass und Rache treiben zu lassen. Es sei wichtig, die Dynamik der Polarisierung zu durchbrechen und friedensstiftend zu wirken.

Die Schüler:innen und ihre engagierten Lehrerinnen beteiligten sich rege an der anschließenden Diskussion. Es ist mir immer wieder eine große Freude, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen!