Deutsche mit Nazihintergrund

This is Germany
Der Begriff „Nazihintergrund“ war schon vor dem viel diskutierten Insta-Live von Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah am 15. Februar 2021 im Umlauf (siehe Link-in-Bio für die Aufnahme). Doch erst Hilals und Varatharajahs unbefangene Diskussion hat eine heftige Mediendebatte losgetreten. Im Gegensatz zu Begriffen wie „Afrodeutsch“ und „Jüdisch-Deutsch“, die Minderheiten-Communities markieren, die ohnehin oft schon sichtbar und stigmatisiert sind, lädt der Begriff „Nazihintergrund“ zu einer neuen Betrachtung einer Mehrheit ein, die typischerweise unmarkiert bleibt.

>> ansehen

Verbaler Kreuzzug

Der französische Autor Pascal Bruckner beschreibt in seiner 2020 erschienenen Streitschrift antimuslimische Ressentiments als eine Fiktion. Der Begriff werde nur verwendet, um Kritik am Islam zu unterbinden. Alexandra Senfft nimmt sein Buch zum Anlass für einen Essay über die Widersprüche einer populären, aber wenig differenzierten Sicht auf Islam und Muslime.
Qantara.de 12. Januar 2021
>> lesen

The German model for America

The long and public reckoning that followed the Holocaust shows a path forward for a United States that desperately needs to confront its racist past.

“In her [Senfft’s] estimation, even now, the Nazis have been “othered,” as if the evil hadn’t taken root in Germans’ own families and neighborhoods. Those who did confront the crimes of their ancestors could not have been prepared for what that realization would feel like…
In American textbooks and schools and families, the same phenomenon that Senfft described of Nazism is true.”

By Mattie Khan, Vox.com
>> read