Kaum jemand kennt die Geschichten der Roma, die in der Ukraine von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Die Überlebenden erfahren immer noch Diskriminierung – und leiden besonders unter Putins Krieg. Ein Besuch.
Reisebericht – Viele Männer der Roma kämpfen gegen Russland. Sie sind patriotisch – trotz allem. Eine Reise durch ein Land im Ausnahmezustand von Alexandra Senfft in Der Freitag, 18. August 2022, Ausgabe 33/2022
Der Gesang einer Frau trägt über den Verkehrskreisel im Zentrum von Uschhorod hinweg und verklingt über dem Fluss. Träge fließt die Usch vor sich hin, als hätte der nächtliche Fliegeralarm sie nicht aus der Ruhe gebracht. Die Frau singt, bis die blau-gelbe Flagge gehisst ist, Soldaten salutieren. An diesem 28. Juli feiern die Ukrainer zum ersten Mal den „Tag der ukrainischen Staatlichkeit“ als Nationalfeiertag. Das war bis dato ein Gedenktag, den sie seit 2010 gemeinsam mit den Russen begingen. Heute, am 155. Tag des Angriffskriegs Russlands, dient er Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu, die Unabhängigkeit und Unbeugsamkeit der Ukraine zu betonen… >> ganzen Artikel auf der Freitag lesen
Mehmet Daimagüler, Daniel Strauß, Romeo Franz, Alexandra Senfft Babyn Jar, 30. Juli 2022
Antiziganismus Noch immer muss das Gedenken an die vom NS-Regime ermordeten Sinti und Roma erkämpft werden der Freitag, Ausgabe 31, 30. Juli 2020 >> lesen
Bulgarien Nicht nur auf dem Balkan werden die Roma oft so behandelt, als wären sie die Corona-Krankheit selbst der Freitag, Ausgabe 17, 24.04.2020 >>weiterlesen
Sladko und Georgie Kalaidjiev in Nadeshda
Nadeshda,
Roma Ghetto am Stadtrand von Sliven in Bulgarien.
Nadeshda
Foto: Rolf K. Wegst
»Musik statt Straße« und der Dokumentarfilm »Nadeshda« schaffen Bewusstsein für die intolerable Lage der Bewohner des bulgarischen Roma-Ghettos Nadeshda. Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, Mai 2015 >> pdf
Nadeshda,
Roma Ghetto am Stadtrand von Sliven in Bulgarien.
Foto: Rolf K. Wegst