Alexandra Senfft | Themen + Texte


Alexandra Senfft Bei Dreharbeiten mit Clippermedia, Rom,
in Auschwitz Birkenau, Juni 2016


Verhinderte Dialoge
Netanyahu lässt ein Treffen mit Aussenminister Gabriel platzen, weil dieser mit Regierungskritikern spricht.
Mit Dialogabbruch erregt auch eine Evangelische Akademie Aufsehen.
journal21.ch, 2. Mai 2017
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Die Arbeit an sich selbst
Wie sich Narrative in Familien der Täter durchbrechen lassen
Warum es für einen echten Dialog zwischen den Nachkommen von Tätern und Opfern notwendig ist,
dass die Täternachfahren zuvor mit Tabus der eigenen Familiengeschichte aufräumen,
beschreibt die Publizistin Alexandra Senfft. Ihr Großvater Hanns Ludin war
als »Gesandter des Dritten Reichs in der Slowakei» für die Deportation der slowakischen Juden mit verantwortlich.
Mitteilungen des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e. V. – KZ-Gedenkstätte, Heft 65 / November 2016
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Hoffnung durch Musik
»Musik statt Straße« und der Dokumentarfilm »Nadeshda« schaffen Bewusstsein
für die intolerable Lage der Bewohner des bulgarischen Roma-Ghettos Nadeshda.
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, Mai 2015
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Dialog unter Beschuss
Lizzie Doron hat einen lebhaften, unterhaltsamen und nah an der Realität
angesiedelten Roman über das verminte Verhältnis zwischen Israelis und
Palästinensern geschrieben: »Who the fuck is Kafka?«
taz, 3. März 2015
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Die Ethnisierung und Kulturalsierung sozialer Probleme. 
Einstellungen und Argumentationsmuster gegen die Integration,
in: »Ressentiment und Konflikt. Vorurteile und Feindbilder im Wandel« (2014)
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Alexandra Senfft Mit dem Holocaust-Überlebenden
Tomi Reichental
in Bratislava, Slovakei
© Kieran Horgan


Close to Evil – A haunting and expertly-crafted documentary
Earning a runner-up spot in the Best Irish Feature Documentary Award last year, despite screening as a "work in progress", Close to Evil returns with an extended cut featuring all-new footage.
An RTÉ Radio interview marking Holocaust Memorial Day in January 2012 is the catalyst for a remarkable two year journey. Holocaust survivor Tomi discovers one of his former jailers — Hilde Lisiewicz is alive and living in Hamburg. Lisiewicz is a convicted War Criminal. Nevertheless Tomi reaches out to Hilde to offer reconciliation. Hilde asserts she is “a victim of victor’s justice”. This prompts Tomi to investigate the SS woman’s claims of innocence. Unexpectedly Tomi’s odyssey ends where his story began, back in his native Merasice, meeting the ghosts from the past and embracing a German woman directly related to the man who played a role in the liquidation of Tomi’s family.

Alexandra Senfft im Film »Close to Evil« von Gerry Gregg
mit dem Holocaust-Überlebenden Tomi Reichental
Erstausstrahlung auf dem ersten Programm RTE 1 (Radio Telefis Eireann’s), Irland
Montag, 1. September 2014, 21.35 Uhr
>> closetoevil.com
>> www.rte.ie/archives/2014/0827/639627-close-to-evil
>> Meeting Alex from »Close to Evil« by >> Dean Valentine
>> Tomi & Alexandra from »Close to Evil« by >> Dean Valentine

Toni Reichental wurde 2014 zur »International Person of the Year« gewählt >> Video

People of the Year Award
Alexandra Senfft begleitet Tomi Reichental in die RTE (Ireland’s National Television) Galashow
»People of the Year Award« und kommentiert die Bedeutung dieser Preisverleihung, 6. Dezember 2014

Alexandra Senfft mit dem Holocaust Überlebende Tomi Reichental anlässlich des irischen
Nationalpreises in den irischen Hauptnachrichten RTE
>> Video

Erzählen jenseits der Schmerzgrenze – Buch über Shoah-Überlebende in Polen
Zwölf Zeugnisse, die bis 1947 von Überlebenden der Shoah in Polen entstanden sind,
liegen nun in Buchform vor. Ein bedeutendes Werk.
taz, 18. Oktober 2014
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Tagebuch und Dokument
1944 im niederländischen Delft. Der deutsch-jüdische Arzt und Schriftsteller Hans Keilson hat sich dort versteckt und schreibt Tagebuch.
literataz, 7. Oktober 2014
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Den Raum der Erinnerung füllen
Die Kinder der Holocaust-Opfer sind mittlerweile alt geworden. Viele von ihnen haben ihr Leben lang über ihre Verluste, ihre Trauer oder gar ihre Kindheitserfahrungen nicht gesprochen. Marcel Cohen aus Paris und Tomi Reichental aus Dublin haben ihr Schweigen spät gebrochen und ihre Erinnerungen in sehr lesenswerten Büchern festgehalten.
Einsicht 12, Herbst 2014
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SWR2, August 2014
Israel zerstört Infrastruktur der Hamas in Gaza
Interview mit Alexandra Senfft
>> Interview anhören

Israel-Palästina: Der Sieg der Extremisten
Kaltblütige Morde, Demonstrationen, rassistische Ausschreitungen gegen Araber, Massenverhaftungen, Häuserzerstörungen, Kollektivstrafen und nun Krieg zwischen Israel und dem Gazastreifen: Im Nahen Osten ist der Teufel los. Die Möglichkeit auf Frieden oder auch nur Normalität liegt derzeit in weiter Ferne. Wie aber ließe sich der Krieg beenden, um das Überleben und Wohlergehen beider Bevölkerungen auf Dauer zu sichern?
»Blätter für Deutsche und internationale Politik« 8/2014, Juli 2014
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Trommeln macht Schule
Das Projekt »Trommelpower« stärkt das Selbstbewusstsein von Jugendlichen
und dient dem sozialen Frieden.
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, Juni 2014
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Ist Musik also nicht per se gut?
Der Countertenor Peer Abilgaard ist Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Gerontopsychiatrie am Helios Klinikum Duisburg. Er leitet außerdem das Peter-Ostwald-Institut an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Seit 1998 unterrichtet er dort als Musikmediziner Embodiment, Stimmphysiologie und Mentales Training. Abilgaard ist ein international gefragter Gesangssolist und hat einige CDs eingespielt – Renaissance, Barock und zeitgenössische Kompositionen sind seine Schwerpunkte. Zuletzt erschien von ihm »Stabilisierende Psychotherapie in akuten Krisen: PITT für die psychotherapeutische Grundversorgung«
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, Juni 2014
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Alexandra Senfft Dezember 2013: Tagung »Der Umgang mit nationalsozialistischer Täterschaft bei den Nachkommen von Täter und NS-Verfolgten und in gesellschaftlichen Diskursen von 1945 bis heute.«
tudienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg
© Mark Mühlhaus

Konstruktive Wege aus der Vergangenheit
Lebenswege der »zweiten Generation« nach dem Nationalsozialismus
Einsicht, Fritz-Bauer Institut, April 2014
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Wir haben uns zu sehr idealisiert
Der griechische Philosoph Nikos Dimou über Stereotype und Feindbilder während der Krise
taz 1. März 2014
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Er war seiner Zeit weit voraus
50 Jahre Auschwitz-Prozess. Ronen Steinkes einfühlsames Porträt
des großen Generalstaatsanwalts und Aufklärers Fritz Bauer
taz 17. Januar 2014
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Deutscher Evangelischer Kirchentag 2013
Podium Israel – Palästina
Alltag und andere Möglichkeiten
Gespräch am Donnerstag, 2. Mai 2013, Saal 2, CCH Hamburg
moderiert von Alexandra Senfft
>> Text: Israel – Palästina Alltag und andere Möglichkeiten
>> Text: Weiblich, revolutionär, jung – Frauen verändern die Gesellschaft

Zwei Staaten oder einer?
»
Palästina verstehen« SympathieMagazine Nr. 40, 2013
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Diplomatischer Dienst
im Auswärtigen Amt gab es Einzelkämpfer gegen das NS-Regime. Aber nur wenige
DIE ZEIT Literatur, 28. November 2013
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Meine Tante hat mir das Leben gerettet
Der Therapeut Martin Miller, Sohn der berühmten Kindheitsforscherin
und Holocaustüberlebenden Alice Miller, spricht über seine
schwierige Kindheit, die gespaltene Persönlichkeit seiner Mutter und
den steinigen Weg zur Versöhnung mit der eigenen Biografie
taz, 13. November 2013
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Ein Oratorium für Kommeno
Der deutsche Faschismus hat in Griechenland tiefe Wunden gerissen – Musiker wagen einen Dialog
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, November 2013
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Übelster Antisemit seiner Zeit
Die Karriere des vergessenen NS-Propagandisten Johann von Leers endete in Kairo
FAZ, 08.11.2013
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Erinnern, aber wie?
Gedächtnis – Zeitzeugen sterben, die Deutungshoheit der 68er schwindet.
Was heißt das für die Erinnerungskultur? Eine Intervention zur rechten Zeit
taz, 9. Oktober 2013
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Paros – meine Insel
Ein griechisches Ferienziel mit besonderem Charme und unwiderstehlicher Anziehungskraft.
Und für Brigitte-Woman-Mitarbeiterin Alexandra Senfft der Ruhepol in ihrem Leben
Brigitte Woman 08/13, 10. Juli 2013
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Die anderen Dschihadisten
Katajun Amirpur porträtiert in ihrem neuen Buch Erneuerer des Islam, die sich
für Demokratie und die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen
taz, 1. Juni 2013
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Flakhelfer – Die Verführten
Malte Herwig porträtiert die umstrittene Generation der Flakhelfer.
DIE ZEIT, 16. Mai 2013
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Provokation als Strategie zur Befreiung
Die niederländische Abgeordnete Ayaan Hirsi Ali und die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek kämpfen gegen die Unterdrückung ihrer Geschlechtsgenossinnen und fordern eine verbesserte Integrationspolitik
KAS Auslandinformationen, 11/05
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Alexandra Senfft bei der Moderation des Palästinensisch-Israelischen Forums mit
dem Parents Circle Family Forum
auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag
Hamburg, Mai 2013
© Jörg Böthling / Brot für die Welt

Ägypten, Arabischer Frühling, Musik
Wo Politik versagt, wirkt die Musik – Ägyptens Musikszene nach der Arabischen Revolution
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, Mai 2013
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Zweifacher Unfall – Jude und Ungar zu sein
In seinem neuen Buch veröffentlicht der ungarische Schriftsteller György Konrád zwanzig Essays »Über Juden« – geschrieben zwischen 1986 und 2010. Auslöser war 1986 eine Frage seines israelischen Kollegen Amos Oz gewesen: »Worin besteht dein Judentum, wenn es sich dabei um keine Religion und keine traditionelle Gemeinschaft handelt?«
Einsicht, Fritz-Bauer Institut, Mai 2013
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Gefangen, ein Leben lang
Der Historiker Otto Dov Kulka hat seine Kindheitserinnerungen an Auschwitz aufgeschrieben.
Herausgekommen ist ein herausragendes Zeugnis
taz, 4. Mai 2013
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Sex unterm Halbmond
Die jungen Ägypter könnten die Erfahrung machen, »dass es schwieriger ist, von zu Hause auszuziehen, als Mubarak aus dem Amt zu jagen«. Shereen El Feki hat fünf Jahre lang die arabische Welt bereist, um Gespräche über die Intimsphäre der Menschen zu führen. Heraus- gekommen ist ein Buch, das neue Perspektiven auf komplexe Zusammenhänge bietet
taz, 13. März 2013
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Kein Anlass für Feindseligkeit
Bahman Nirumands angenehm nüchternes Buch »Iran Israel Krieg«
DIE ZEIT, 31. Januar 2013
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Muslime werden als Gefährdungspotential stilisiert
Ein Gespräch mit Wolfgang Benz
Wolfgang Benz ist Historiker und gibt die »Dachauer Hefte« sowie das »Jahrbuch für Antisemitismusforschung« heraus. Er ist Autor und Herausgeber von über 200 Werken und war von 1990 bis 2011 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Heute wird er mit dem Preis »Gegen Vergessen – für Demokratie« ausgezeichnet.
Journal 21 – Journalistischer Mehrwert, 25. November 2012
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Aus dem Abseits in die Offensive
Autoritätsgewinn Zynisch, aber wahr: Die Luftangriffe der Israelis stärken die Hamas –
und der Gazastreifen hat wieder eine Regierung, die mehrheitlich akzeptiert wird
Der Freitag, 22.11.2012
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Der Krieg hat Hamas gestärkt
Ein Bericht über die aktuelle Lage im Gazastreifen
Israels verheerende Luftangriffe der vergangenen Woche haben den Wiederaufbau nach 2008/2009 wieder zunichte gemacht und die Bevölkerung in eine verzweifelte Lage gebracht. Davon profitiert Hamas, weil sie dem übermächtigen Gegner Paroli bietet.
Journal 21 – Journalistischer Mehrwert, 22. November 2012
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Sound in the Silence
Ein interkulturelles Erinnerungsprojekt zeigt mit künstlerischen
Mitteln, dass der Prozess wichtiger als das Ziel ist.
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, November 2012
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Islam-Fantasien
Der Antisemitismus-Forscher Wolfgang Benz sieht in der Angst
vor den Muslimen eine Gefahr für die Demokratie
DIE ZEIT, 11. Oktober 2012
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Schweigen tut weh – Silence is Such Sorrow
Soviel auch immer Deutsche über die Zeit des Nationalsozialismus akademisch und politisch aufgedeckt haben, so sehr herrscht bei der biografischen Bearbeitung weiterhin Schweigen. Die Täter sind deshalb nicht nur im familiären, sondern auch im gesellschaftlichen Kontext immer die anderen.

Despite the fact that Germans, both academically and politically, have taken great strides towards exposing the crimes committed during the National Socialist period, silence still continues to rule with respect to the biographical handling of the past. Not only within the context of families, but also in society more generally, the perpetrators are always »others«.
Das JMB Journal 6 »Generationen«, Juli 2012
>> Jüdisches Museum Berlin Journal
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Das tote Mannequin
Eine Mordakte und ein Gepäckstück führten Eva Züchner auf die Spur der jüdischen
Kaufmannsfamilie Caro. In ihrem Buch »Der verbrannte Koffer« rekonstruiert sie deren Leben.
taz, 16. April 2012
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Was gesagt werden muss
Die Vergangenheit und der Nahostkonflikt
»Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden«, klagt
Günter Grass in seinem sogenannten Gedicht »Was gesagt werden muss« an.
Journal 21 – Journalistischer Mehrwert, 6. April 2012
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Eine deutsche Intellektuelle
Entdeckungsreise in die Frühzeit des akademisch gebildeten Frauenlebens:
Hilde Schramms Biografie »Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux«
taz, 31. März / 1. April 2012
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Für immer Lagerschwestern
Eva Gruberová, Helmut Zeller Geboren im KZ.
Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I
Einsicht, Fritz-Bauer Institut, März 2012
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Die Seifenblase platzt sowieso
Sari Nusseibeih provoziert durch neuen Realismus:
Er rät Israelis und Palästinensern zum gemeinsamen Staat
ZEIT Literatur, März 2012
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Die Täter sind immer die Anderen
Am Anfang stand der Tod meiner Mutter. Nach Jahrzehnten der Selbstzerstörung war sie 1998 unter schrecklichen Umständen ums Leben gekommen. In meiner Grabrede stellte ich einen Zusammenhang zwischen der Tragik ihres Lebens und ihrem Vater her. Ihr Vater Hanns Ludin, mein Großvater, war der Gesandte des Dritten Reiches in der Slowakei gewesen und wurde 1947 in Bratislava als Kriegsverbrecher hingerichtet. Seine Aufgabe hatte darin bestanden, die Slowaken davon zu überzeugen, dass die Interessen der Nationalsozialisten auch die ihren waren. Dazu gehörte vor allem, die Juden aus dem Land zu schaffen – ungefähr 65.000 starben in den Vernichtungslagern.
Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung, 2012-1
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Die Stimme der Einwanderer
Aharon Appelfelds neues Buch »Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen«
ist jetzt zu seinem 80. Geburtstag erschienen
Die Zionisten des frühen 20. Jahrhunderts schufen das Bild vom »neuen Juden«.
Er sollte stark, braungebrannt und praktisch veranlagt, also ganz anders sein als der
europäische Jude, der als durchgeistigt und folglich angeblich nervös und schwächlich galt.
Journal 21 – Journalistischer Mehrwert, 16. Februar 2012
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Das tragische Dreieck.
Was die Deutschen mit Palästinensern und Israelis verbindet
Der israelische Psychologe Dan Bar-On (1938-208) hat gesagt, wer den Nahostkonflikt begreifen wolle, solle sich bewusst machen, dass zwischen Palästinensern und Israelis zwei Asymmetrien herrschten: Die eine sei die Tatsache, dass die Israelis den Palästinensern kräftemäßig weit überlegen seien, die andere, dass die Israelis Angst hätten, die Palästinenser könnten die Nachfolger der Nazideutschen sein. Er drückte damit aus, dass der palästinensisch-israelische Konflikt einerseits durch eine aktuelle Auseinandersetzung zwischen Besetzten und Besatzern geprägt ist und andererseits durch einen Konflikt aus der Vergangenheit, der zwar abgeschlossen ist, jedoch psychologisch noch immer auf die Gegenwart wirkt.
Zeichen setzen im Bild. Zur Präsenz des Bildes im Kunsttherapeutischen Prozess, Doris Titze, Hochschule für Bildende Künste Dresden (Hrsg.), Sandstein Verlag Dresden, S. 172-179
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Kriegsjunkie
Lutz Klevemans rasante Suche nach der eigenen Identität

Auf einem idyllischen Landsitz zwischen Elbe und Weser fängt alles an:
Lutz Kleveman soll mit 24 Jahren das Erbe seines Vaters antreten und das
herrschaftliche Gut übernehmen. Aber er macht einen ereignisreichen Umweg.
Journal 21 – Journalistischer Mehrwert, 13. Januar 2012
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Identity Apart, We Are Boringly Alike!
The Arab-Israeli writer Sayed Kashua is what some American sociologists might call the ‘marginal man’.
He doesn’t identify with the mainstream, but instead operates on the fringes of neighbouring.
The Levant Notebook, 29. Januar 2012
>> eastofmediterranean.com

Musik für Palestina
Das Al Kamandjati Zentrum vermittelt palästinensischen
Kindern mit einer musikalischen Ausbildung auch Hoffnung.
Neues im Freien, Magazin des Freien Musikzentrums München, Januar 2012
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Die Täter sind immer die Anderen
in: Roland Kaufhold/Bernd Nitzschke (Hrsg.): Jüdische Identitäten nach dem Holocaust Psychoanalyse.
Texte zur Sozialforschung, Heft 1 (28) 2012 ca. 150 Seiten, Preis: 12,- €
Erscheinungstermin: März 2012
>> Bestellformular

Der Diplomat im Dienste der Endlösung und seine Sekretärin
Täter Horst Wagner war ein hoher NS-Funktionär. Einer Strafe entkam er
mithilfe eines Netzwerks, das bis ins Auswärtige Amt reichte.
taz, 14./15. Januar 2012
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Arglos-achtlos und selbstzerstörerisch – Autobiographie eines Kriegsreporters
Lutz Kleveman war erfolgreicher Kriegsreporter. Bis er sichfragte, woher sie eigentlich kommt,
die Begeisterung für Krieg und Gewalt, die dem allem zugrunde liegen musste.
taz, 08. Januar 2012
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Vom Schmerz der anderen
Carlo Strenger gelingt es, Israel weder zu idealisieren noch zu dämonisieren.
ZEIT Literatur, 50/Dezember 2011
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Asymmetrischer Dialog Von der Hierarchie der Leiden und der Konkurrenz der Katastrophen
In dem amerikanisch-israelischen Dokumentarfilm Promises1 porträtieren die Regisseure sieben
palästinensische und israelische Kinder zwischen 9 und 13 Jahren. Diese Kinder wohnen zwanzig Minuten voneinander entfernt im Großraum Jerusalem, leben jedoch in völlig getrennten, sich feindlich gesinnten Welten...
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Palästina und die Palästinenser. 60 Jahre nach der Nakba.
Herausgegeben von der Heinrich Böll Stiftung und Christian Sterzing,
Schriften zur Demokratie, Band 25, Berlin 2011, Seiten 136-150
>> www.boell.de/downloads/2011-11-Palaestina_Palaestinenser.pdf

Dialog im Schatten der Vergangenheit
Julia Albrecht und Corinna Ponto - Versuche der Klärung
Der Mord an Jürgen Ponto wurde vom Mitglied einer mit den Pontos eng
befreundeten Familie begangen: Susanne Albrecht. Ihre Schwester Julia und die
Tochter Jürgen Pontos, Corinna, wollen gemeinsam das Trauma überwinden.
Journal 21 – Journalistischer Mehrwert, 17. November 2011
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Jan Karski, Kurier im polnischen Untergrundstaat
Es gibt Bücher über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust, die im Leser eine verzweifelte Ratlosigkeit hinterlassen, und solche, die ihn den Mut dennoch nicht verlieren lassen. Jan Karskis Bericht an die Welt ist ein solches ermutigendes Buch...
Einsicht 06/Herbst 2011
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Der 11. September und die Folgen
Über die Terroranschläge wurde viel geschrieben. Die Perspektive der arabisch-muslimischen
Welt blieb weitgehend außen vor.
Der Freitag, Sonderausgabe 9/11, 08.09.2011, Kersten Knipp, Hamed Abdel Samad, Alexandra Senfft
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Zwischen den Identitäten
Sayed Kashua ist ein palästinensischer Israeli – der Umgang mit einer doppelten Identität ist auch das Thema seines jüngsten Romans »Zweite Person Singular«
Der Freitag, 12.06.2011
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Diese verrückte Liebe zum Leben
Rezension: Claude Lanzmann, Der patagonische Hase. Erinnerungen
Einsicht, Bulletin des Fritz Bauer Instituts, 5/2011
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Gunnar und die Gräben
Kurzgeschichte in: Reise ins Teufelsmoor. Torfschwarze + wollgrasweiße Geschichten.
Elke Loewe (Hrsg.), Verlag Atelier im Bauernhaus, Seite 155

Wettbewerb der Katastrophen
Die psychologische Mauer zwischen Israelis und Palästinensern
Bei der Verleihung des Siegfried-Unseld-Preises in Berlin im September 2010 sagte der israelische Preisträger, Amos Oz: „Würden Sie Sari Nusseibeh und mich in den Vorraum dieser Halle setzen, wären wir in der Lage, innerhalb weniger Stunden die Rahmenbedingungen für eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und Palästina zu entwerfen.
Blätter für deutsche und internationale Politik , 2/2011
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Ausgeprägtes Gespür für Gefahr
Viktor E. Kelner würdigt umfassend Leben und Wirken von Simon Dubnow
In seinen Memoiren "Buch des Lebens" schrieb Simon Dubnow 1934: "Das Wesen des Historismus besteht darin, dass man die Vergangenheit mit der Lebendigkeit des gegenwärtigen Augenblicks wahrnimmt und die Gegenwart historisch durchdenkt." Der jüdische Historiker, Politiker und Theoretiker leistete in der Umbruchzeit vom 19. zum 20. Jahrhundert grundlegende Forschungsarbeiten zur russisch-jüdischen Geschichte und zur jüdischen Weltgeschichte. Tradition und Moderne betrachtete der Reformer, der die jüdische Geschichtsschreibung konsequent säkularisierte, als Einheit.
FAZ, 01.01.2011
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Alexandra Senfft im Gespräch mit dem israelischen Botschafter a. D. Avi Primor (links) und dem palästinensischen Intellektuellen, dem Dozent für Geschichte und Archäologie, Nazmi al-Jubeh (rechts), in der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen, Frankfurt a. M. am 30.11.2010
© Rafael Herlich

Friedenspolitik zwischen Macht und Ohnmacht – Prominente aus Israel und Palästina im Gespräch
Der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland Avi Primor und Prof. Nazmi Al Jubeh, der für die Palästinenser mehrfach, u.a. in Oslo an Friedensverhandlungen beteiligt war, diskutierten unter der Leitung der Journalistin Alexandra Senfft in einer außerordentlich gut besuchten Veranstaltung in den Räumen der Landesbank Hessen-Thüringen im Maintower. In der Diskussion wurden von beiden Gesprächsteilnehmern die Notwendigkeit eines Friedens auf der Basis der Zweistaatenlösung unterstrichen. Avi Primor plädierte dafür, den Stop der Siedlungspolitik nicht zu sehr in den Fokus zu nehmen, sondern sich auf die Vereinbarung von verbindlichen Grenzen des neuen palästinensischen Staates zu fokusieren. Auch Nazmi Al Jubeh betonte die Notwendigkeit einer Einigung auf verbindliche Grenzen. Beide Gesprächsteilnehmern schilderten in sehr persönlichen Worten, wie sie die Gründung des Staates Israel und den Umgang zwischen Israelis und Palästinensern persönlich erlebt haben. Dies beeindruckte die Zuhörer in besonderer Weise und führte beim anschließenden Empfang auf Einladung der Helaba zu anregenden und lebhaften Gesprächen zum Thema.
Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V., Frankfurt, 30. 11.2010

Presseberichte:
>> Frankfurter Allgemeine, 2.12.2010, Zeitgeschehen
>> Frankfurter Allgemeine, 2.12.2010, Rhein-Main-Zeitung

Podcast – Umdenken in Nahost?
Lösung im Nahostkonflikt müsse vor allem vom Willen der Staaten in der Region ausgehen. Der Konflikt könne nur auf dem Verhandlungswege gelöst werden. Die Publizistin Alexandra Senfft sprach mit dem palästinensischen Intellektuellen und bekannten Querdenker Sari Nusseibeh im Körber Forum über verbliebene Wege.
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Problems in Palestinian-Israeli Dialogue: A European Perspective
»Sensible people easily find a compromise when they are aware of the most important needs of the other side', said Palestinian philosopher Sari Nusseibeh ...«
Syasah Dawlia, Issue 182, 10.2010
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>> www.siyassa.org.eg

Die Tragik eines Helden
»Der israelische Historiker Tom Segev hat die erste vollständig dokumentierte Biografie über den Historiker und Journalisten Simon Wiesenthal vorgelegt. Sie zeigt auch dessen dunkle Seite.«
Die Zeit, 14.10.2010
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Campusradio Mainz, Mai 2010
Lisa Schöffel interviewt Alexandra Senfft zu »Fremder Feind, so nah«
>> Gespräch anhören

Porträt des Fotografen Judah Passow – Blick für die Tragik eines Konflikts
Der viermal mit dem "World Press Award" ausgezeichnete Fotograf Judah Passow sucht Motive, die vordergründig einfach wirken, hinter denen sich jedoch vielschichtige Geschichten verbergen, wie zum Beispiel die Tragik des palästinensisch-israelischen Konflikts. Alexandra Senfft hat Passow in London getroffen.
Qantara, 07.04.2010
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The Photographer Judah Passow – An Eye for the Tragedy of the Conflict
The photographer Judah Passow, four times awarded with the World Press Award, abhors religious fervour and works towards social tolerance. Alexandra Senfft met with Passow in London and offers us a portrait of the man.
Qantara, 08.04.2010
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Wider die Kultur des Konflikts
»Auch Worte können töten« lautet das Medienprojekt, das die »Palästinensische Intitiative zur Förderung des Globalen Dialogs und der Demokratie« (Miftah) und das »Zentrum zum Schutz der Demokratie in Israel« (Keshev) durchführen. Sie dokumentieren die negative Berichterstattung in Israel und den palästinensischen Gebieten und arbeiten mit den Redaktionen, um den verbreiteten Vorurteilen sowie der Diffamierung und Hetze im Nahost-Konflikt entgegen zu wirken. Haben die Medien doch einen starken Einfluss darauf, ob die öffentliche Meinung auf Gewalt oder Frieden eingestimmt ist.
Aus Politik und Zeitgeschichte bpb 9/2010, 01.03.2010
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Wenn ärgste Feinde sich hinsetzen.
Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern aus einer anderen Sicht:
Interview mit der Nahostexpertin Alexandra Senfft
Claudia Hangen, heise.de, 26.02.2010
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Palestinian-British Author Samir El-Youssef – The Language of a Lost Youth
The Palestinian writer Samir El-Youssef has found his identity in exile in London.
Yet the idea of a homeland has always been alien to him. A portrait by Alexandra Senfft
Qantara, 06.11.2009
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Porträt Samir El-Youssef – Sprache der verlorenen Jugend
Der in London lebende palästinensische Schriftsteller Samir El-Youssef fühlt sich zwar als Brite, aber auch als Palästinenser. Flucht und Exil sind Teil seiner Identität geblieben. Alexandra Senfft hat ihn getroffen.
Qantara, 05.11.2009
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Pionier des Dialogs. Zum Tod des israelischen Psychologen und Friedensarbeiters Dan Bar-On
Dieser von Bar-On entwickelte Ansatz ermöglicht es, selbst mit einem Feind noch Berührungspunkte zu entdecken, weil persönliche Lebenserfahrungen, unabhängig von historischen, politischen, religiösen oder ethnischen Grenzen, oft ähnlich sind. Dass Leid nicht gegeneinander aufgewogen werden kann und Kategorien wie Opfer oder Täter nicht statisch sind, weil sie sich je nach Kontext verschieben und mitunter in derselben Person vereinigen können, waren einige der Themen, die er bearbeitete.
Jüdische Allgemeine Nr. 37/08
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Obituary by Alexandra Senfft: Dan Bar-On – Dialogue against Walls of Silence and Hostility
The Israeli psychologist and author Dan Bar-On died in Tel Aviv on 4 September. Bar-On was a leading force in the field of intercultural conflict management between Israelis and Palestinians.
Qantara, 12.09.2008
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Im geschundenen Land: Sari Nusseibehs Autobiographie über »Ein Leben in Palästina«
»Die Hamas und der Scharonismus sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Beide schlagen die Tür zum Dialog zu.« Trotzdem sei der Beginn der Friedensgespräche 1991 »ein historischer Durchbruch« gewesen, sagt Nusseibeh unbeirrt. Die Palästinenser müssten ihren Traum von der Rückkehr und die Israelis den von Groß-Israel aufgeben. »Vernünftige Menschen finden immer leicht einen Kompromiss, wenn ihnen die wichtigsten Anliegen der anderen Seite bewusst sind.«
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2008
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HipHop mit'n Tüdelband - Die Geschichte der Gebrüder Wolf
Als Ludwig 1955 in Hamburg starb, hatte es mit den Gebrüdern Wolf vollends ein Ende. Die Erinnerung an sie verblasste, einen schriftlichen Nachlass gab es nicht, Film und Originalnoten waren verschwunden. Nur ihre Lieder, die vergaßen die Hamburger nicht. Die Musik, die die Nazis zu »deutschem Liedgut« erklärt hatten, reklamierten die Hanseaten für sich.
einestages, Spiegel Online, 04.06.2008
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SS-Roman »Die Wohlgesinnten« von Jonathan Littell: »Der Scherge in uns«
Littell hat aus Fiktion und Fakt ein faszinierendes, nicht aber voyeuristisches Bild von Krieg und Zerstörung geschaffen. Er bringt historische, politische, philosophische und psychologische Ebenen in einen Kontext: Was ist der Mensch und wie wird er zum Täter?
Spiegel Online, 15.02.2008
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NS-Täter. Mein Großvater, der Verbrecher
Wir Deutsche haben unsere Vergangenheit akademisch und politisch weit aufgearbeitet, biographisch allerdings kaum. Solange wir uns der Vergangenheit unserer Vorväter und -mütter nicht stellen und die Täterschaft nur an denen aufarbeiten, die außerhalb der Familie sind, kann keine nachhaltige Auseinandersetzung stattfinden. Denn das Verschwiegene, das Verdrängte, arbeitet über Generationen hinweg weiter...
Spiegel Online 2008
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Obituary by Alexandra Senfft: Haidar Abdel Shafi – The Grand Old Man of Gaza
His life was inextricably linked with the history of Palestine over the past century, from the end of the Ottoman occupation of Palestine to the collapse of the Middle East peace talks. Haidar Abdel Shafi died on 25 September.
Qantara, 28.09.2007
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Wilder Westen im Heiligen Land. Zwei israelische Autoren kritisieren die jüdische Siedlerbewegung
Mit dem Geld der Steuerzahler und dem stillschweigenden oder offenen Einvernehmen der Politiker unterstützt der Staat die Siedler – mit Infrastruktur, Geld und Waffen. Die Autoren zeigen, inwieweit auch die Medien und insbesondere die Justiz daran beteiligt waren, das illegale Siedlungsprojekt zu nähren, ungeachtet aller Friedensverhandlungen. Diese bewusste und unbewusste Komplizenschaft und Loyalität von Vertretern des Staates mit den Siedlern hat die israelische Demokratie zunehmend labil gemacht. Die Siedlungsbewegung, sagen die Autoren in ihrem mutigen Werk, sei zum Dämon geworden.
DIE ZEIT, 19.10.2007
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Abrechnung mit dem Islam
Necla Keleks Aufschrei: Muslimische Frauen in Deutschland
31. Mai 2005 Necla Kelek: Die fremde Braut. Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2005, Nr. 123 / Seite 9
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Dem Auge entzogen. Daniel Barenboim und Edward W. Said im Gespräch über Musik und Gesellschaft
An seinen Freund und Gesprächspartner, Edward Said, gewandt, meint Barenboim: »Armer Wagner, er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, dass nach so vielen Jahren ein Palästinenser und ein Israeli über ihn und die Folgen seines Werks diskutieren - aber wahrscheinlich hätte er seinen Spaß gehabt.«
Frankfurter Rundschau, 24.03.2004
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Alexandra Senfft | Autorin | Publizistin | info@alexandra-senfft.de