Alexandra Senfft | Pressestimmen

Alexandra Senfft

Tagung »Der Umgang mit nationalsozialistischer Täterschaft bei den Nachkommen von Täter und NS-Verfolgten und in gesellschaftlichen Diskursen von 1945 bis heute.«: Alexandra Senfft mit Niklas Frank (Hamburg) und Malte Ludin (Berlin) im Gespräch mit Horst Ohde (Hamburg) über Literatur und Filme, die sich mit Eltern/Großeltern als TäterInnen auseinander setzen
Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg © Mark Mühlhaus


Beitrag, Radio Aktiv
Schnitt und Text von Martin Sommerer,
vorgetragen von Moderatorin Paulina Kretschmar
>> Radiobeitrag

Interview mit Alexandra Senfft
»Der Leitfaden sollte immer die Menschlichkeit sein.«
>> http://rfhabnc.org/menschlichkeit-als-leitfaden

Aus dem Schatten der NS-Zeit treten
Alexandra Senfft rät zu Aufarbeitung der Gräueltaten der Vorfahren.
Münchner Merkur 18/3/2017
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Den Schatten der Vergangenheit aufklären
Alexandra Senfft bietet mit »Der lange Schatten der Täter: Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte« eine ungemein erhellende Erforschung der Schuld-Verstrickungen über Generationen hinweg. Mit ihrem persönlichen und individuell gefärbten Zugang ergänzt sie die akademische Sicht.
Schwäbische Zeitung, 25/1/2017
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Die Schuld wird noch heute geleugnet
Lesung aus dem Buch »Der lange Schatten der Täter« von Alexandra Senfft
Wer weiß schon, welche Rolle die Väter oder Großväter damals während des Zweiten Weltkriegs und der Judenvernichtung spielten? Wer hat in den Familien schon Antworten auf diese Frage erhalten, so sie denn überhaupt gestellt wurde oder gestellt werden konnte. Alexandra Senfft hat sich als Enkelin eines der Täter gut 60 Jahre nach Kriegsende auf den Weg gemacht, um zu recherchieren, welche Schuld ihr Großvater Hans Ludin als Gesandter der Nazis in der Slowakei auf sich geladen hatte.
DEWEZET Deister- und Weserzeitung 15/11/2016
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Gespenster der Vergangenheit
Die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und die Auseinandersetzung mit daraus resultierender Schuld und Scham ist im öffentlichen Raum inzwischen stark präsent, sind sich Psychotherapeut Peter Pogany-Wnendt, Autorin Alexandra Senfft und Historiker Oliver von Wrochem einig. In den Familien wurde jedoch bis vor kurzem über die Nazi-Vergangenheit der Eltern bzw. Großeltern geschwiegen. Daher veranstaltete PAKH, Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, am Mittwoch im EL-DE-Haus eine Diskussion über die Nachwirkungen von NS-Täterschaft auf Kinder- und Enkelgeneration.
choices 28/10/2016
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In hohem Maß intensiv und emotional
Schwieriges Erbe der NS-Zeit: Alexandra Senfft präsentiert in der
Buchhandlung Beidek ihr Buch »Der lange Schatten der Täter«.
Badische Zeitung 10/2016
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Alexandra Senfft las im Blauen Haus in Breisach
Die Autorin Alexandra Senfft las im Blauen Haus in Breisach aus ihrem
Buch »Der lange Schatten der Täter«, in dem sie sich mit den Problemen
der Kinder- und Enkelgeneration von Nazi-Tätern auseinandersetzt.
Badische Zeitung 09/2016
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Interview mit Alexandra Senfft
»Der Leitfaden sollte immer die Menschlichkeit sein.«
>> http://rfhabnc.org/menschlichkeit-als-leitfaden

Aus der Dunkelkammer
Tag der Befreiung am 8. Mai: Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme
rückt die Nachkommen von NS-Tätern in den Fokus.
Neue Publikation.
Aachener Zeitung Magazin 07/05/2016
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Auf der mutigen Suche nach der Wahrheit
»
Hitlers Kampf gegen fast die ganze Welt kostete 50 Millionen Menschen das Leben«, titelte »Die Welt« 70 Jahre nach Kriegsende. Darunter viele Millionen, die von Deutschen auf grausamste Weise in Vernichtungslagern ermordet wurden. Diese Tatsachen in abstraktem Zahlenkleid lernt seit Jahrzehnten in Deutschland jedes Kind. Für die nun vierte und fünfte Nachkriegsgeneration ist sie zu einem nüchternen Fakt geworden. Bei unseren Großeltern und Eltern jedoch, ist das Geschehene unübersehbar stark an Emotionen und Traumata, an eine dem Verdrängen geschuldete Sprachlosigkeit gebunden, welches mit seiner Last bis in die Enkelgeneration wirkt.
Buchpalast 05/2016
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Besprechung der Buchpremiere von v. Wrochem (Hg.):
„Nationalsozialistische Täterschaften"
06/04/16 Abendjournal (19:05-20:00) auf NDR 90,3.
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Nachkommen von NS-Tätern berichten
Was bedeutet es, Kind oder Enkel eines NS-Täters oder eines SS-Offiziers zu sein?
Jetzt kommen Nachfahren zu Wort.
Für die Hamburger KZ-Gedenkstätte Neuengamme steht die Erinnerung an das Leid der Nazi-Opfer im Mittelpunkt ihrer Arbeit – seit einigen Jahren interessiert sie sich aber auch für die Nachkommen der Täter. Die Forscher hoffen, von diesen mehr über die NS-Verbrecher zu erfahren. Der Leiter des Studienzentrums Neuengamme, Oliver von Wrochem, hat nun ein Buch herausgegeben, in dem eine Reihe von Kindern und Enkel der Täter zu Wort kommen.
mittelbayerische.de 03/ 04/16
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Großvaters Schweigen
NS Die Kriegsenkelgeneration stellt sich den Lasten ihrer Großeltern und verliert ihren unschuldigen Blick.
Neue Bücher von Sacha Batthyany und Naomi Schenck
»Ich denke, dass wir als Dritte Generation, die wir mehr zeitlichen und deshalb auch emotionalen Abstand haben, mehr Chancen haben, die Wahrheit ans Licht zu bringen«, sagt Alexandra Senfft, die 2007 in Schweigen tut weh als eine der ersten ihrer Generation über ihre Geschichte als Enkelin eines SA-Führers schrieb. Ihr neues Buch Der lange Schatten der Täter erscheint im Mai.
Freitag 10/03/2016
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Mein Kampf Returns to Germany
Alexandra Senfft, an author and Middle East expert, became acutely aware of her own family history only later in life. «My family didn’t talk about the war. I knew my grandfather was the Third Reich envoy in Slovakia, so he was in an upper level of Nazi leadership. I later found out he was co-responsible for the deportation of 65.000 Slovakian Jews, most of whom died in the camps.» In her book, Silence Hurts, she says, «I investigate the trans-generational consequences of guilt and the Holocaust and war though my grandmother, mother and me.»

Where does Hitler’s tome fit into that picture. «By all means look at Mein Kampf and contextualize it,» says Senfft. «It is part of our history. What I am kind of hesitant about is identifying Hitler as Nazism as such. I find it much more important to not only focus on leaders but on how people on an every day level, ordinary people, latch on to the ideology.» One must ask, she says, why «the majority of ordinary Germans became perpetrators.» But, she adds, «It helps to understand how words, publications and how you’re educated can actually prepare you.»
The Daily Beast 01/09/2016
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«The questions that occupy Alexandra Senfft are never trivial nor merely academic. They are all hard, contemporary and urgent. They overlap and they share a common theme: human conflict – conflict within German families, conflict among post-war generations, conflict between Arab and Jew and between descendants of Nazi perpetrators and their victims. These are conflicts that, one way and another, Alexandra herself has lived. If she strives to bring them into sharper relief, it is always with an eye to resolving them. Her method is to proceed via honesty, however difficult, acknowledging what is inhuman and seeking to recover what is human in human conflict. In her work and in her person she lives out the Talmudic teaching that without truth there is no justice and without justice no peace. It is an honour to work with her and to count her as my friend.»
Dr. Brian Klug, Faculty of Philosophy, University of Oxford
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Tomi Reichental’s Close to Evil
has prompted German federal prosecutors to question 93-year-old Hilde Michnia about her role at Bergen-Belsen.
«Embracing Alexandra Senfft, the granddaughter of the Nazi war criminal Hans Ludin who was implicated in sending 35 members of my family to death in the gas chambers, was not an act of forgiveness. Instead it was an embrace of a ‘kindred spirit’. Alexandra sought me out in order to demonstrate our common humanity. She wants to proclaim the truth and urge people not to forget.»
The Guardian 05/02/2015
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«A powerful film, incredibly moving, at times almost unbearable»
Darragh McManus reviews RTE’s «Close to Evil’»
Irish Independent 24/08/2014
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The encounter that transcended years of horror
A moving meeting between a survivor of Bergen-Belsen and the descendant of a war criminal who had a hand in the deaths of his family has been caught on TV by Gerry Gregg
Irish Independent 24/08/2014
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Streit um Israel
Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag finden Pro Israel und Pro Palästina Gruppen keinen Kompromiss
Jan Ehlert, WDR 3, 14.Mai 2013
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Alexandra Senffts Vortrag im Heinrich Heine-Institut
Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V.
18. November 2011
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Wenn wir die Hoffnung verlieren, verlieren wir alles
»In der Diskussion bedankten sich die Zuhörer für das differenzierte Bild, das Senfft ermöglicht. Es sei tröstlich, dass es Ansätze zum Dialog gebe, und wünschenswert, dass »Fremder Feind, so nah« auch in andere Sprachen, vor allem hebräisch, arabisch und englisch, übersetzt werde.
Badische Zeitung, 17. August 2011
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German Grandchildren Of Nazis Delve Into Past
»Rainer Hoess was 12 years old when he found out his grandfather was one of the worst mass murderers in history. The gardener at his boarding school, an Auschwitz survivor, beat him black and blue after hearing he was the grandson of Rudolf Hoess, commandant of the death camp synonymous with the Holocaust.«
The Associated Press, Berlin 14.05.2011
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Die tödliche Schuld
»Das Buch macht dieses Bedürfnis nach Ordnung auch für andere aus der Generation der nach 1960 Geborenen begreifbar. Dafür gebührt Alexandra Senfft und auch ihrem Vater Heinrich Senfft höchster Respekt.«
Der Spiegel, 11/2007 über »Schweigen tut weh«
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Wie die Mutter, so die Tochter
»Indem die Autorin Briefzitate mit Paraphrasen der Briefe und zusätzlichen Informationen eng verknüpft, entsteht ein faszinierend dichtes Bild des Alltags im seelischen Ausnahmezustand. Eine beklemmende Erkenntnis beim Lesen ihrer Schilderungen ist es, dass diese psychische Zwangslage im Nachkriegsdeutschland keineswegs auf die Nachkommen politisch exponierter Persönlichkeiten beschränkt war. In wie vielen Familien mag es derartige Schweigekartelle gegeben haben?«
taz, 19.01.2008 über »Schweigen tut weh«
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Ach, Mutter
»Es finden sich in diesen Büchern Figuren von großer Überzeugungskraft in einem historischen Zusammenhang, der so detailgenau noch nicht beleuchtet war, was fesselnde Lektüre ausmacht.«
ZEIT, 10. Mai 2007 über »Schweigen tut weh«
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Selbstmord auf Raten
»Schweigen tut weh ist trotz einiger Längen ein kluges und sensibles Buch, das seiner Autorin einiges abverlangt haben muss.« – Süddeutsche Zeitung, 25.06.2007 über »Schweigen tut weh«
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Alexandra Senfft | Autorin | Publizistin | info@alexandra-senfft.de