Alexandra Senfft | Autorin | Publizistin

Alexandra Senffts Themenschwerpunkte sind die palästinensisch-israelische Verständigung, das Spannungsverhältnis Deutsche – Juden – Israelis – Palästinenser, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, die transgenerationellen Folgen des Nationalsozialismus und der Dialog mit den Opfern und ihren Nachkommen.
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Die Besucher
Spießiger linker Schmalz?
Eine Anthologie versammelt Berichte internationaler Autoren aus Palästina
Der Freitag, 44/2017
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Alexandra Senfft, Breaking the family legacy of silence over the Third Reich
Nearly 70 years after being executed as a war criminal, the memory of Third Reich ambassador to Slovakia, Hanns Ludin, continues to weigh on his descendants. His granddaughter Alexandra Senfft has broken the family silence.
La Croix, François d’Alançon, 14. August 2017
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Alexandra Senfft

Der lange Schatten der Täter – Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte

Der lange Schatten der Täter – Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte
Alexandra Senfft, Preis: € 22,00 [D], € 22,70 [A]
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War Opa ein Nazi? Das Schweigen über nationalsozialistische Täterschaft in der eigenen Familie
hält oft bis heute an. Wenn, dann offenbaren sich Verbindungen zum Nationalsozialismus erst nach dem Tod.
Zum Erscheinen ihres neuen Buches spricht die Autorin Alexandra Senfft über Schuld und
Scham und das Schicksal von Täterkindern und -enkeln heute.

Neue Zürcher Zeitung – 26.02.17
Alexandra Senfft analysiert die seelischen Mechanismen, die zu dem massiven Verdrängen von Scham und Schuld geführt haben,
sie bringt Nachfahren aus Täter- wie aus Opferfamilien miteinander ins Gespräch, und sie fragt nach den Auswirkungen,
die das Verhalten der Elterngeneration weit über den engen Kreis der Familie hinaus auf das politische Klima im Deutschland
bis in unsere Tage hat.
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Den Schatten der Vergangenheit aufklären
Alexandra Senfft bietet mit »Der lange Schatten der Täter: Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte«
eine ungemein erhellende Erforschung der Schuld-Verstrickungen über Generationen hinweg.
Mit ihrem persönlichen und individuell gefärbten Zugang ergänzt sie die akademische Sicht.
Schwäbische Zeitung, 25/1/2017
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Die Arbeit an sich selbst
Wie sich Narrative in Familien der Täter durchbrechen lassen
Warum es für einen echten Dialog zwischen den Nachkommen von Tätern und Opfern notwendig ist,
dass die Täternachfahren zuvor mit Tabus der eigenen Familiengeschichte aufräumen,
beschreibt die Publizistin Alexandra Senfft. Ihr Großvater Hanns Ludin war
als »Gesandter des Dritten Reichs in der Slowakei» für die Deportation der slowakischen Juden mit verantwortlich.
Mitteilungen des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e. V. – KZ-Gedenkstätte, Heft 65 / November 2016
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Stern – 28.7.2016
»Alexandra Senffts Buch ist wie ein Eisbrecher
für das gefrorene Meer in deutschen Familien«
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Rezensionen und Pressestimmen (Auswahl)

Lernen aus der Geschichte
»Alexandra Senfft gelingt es auf sensible Weise, persönliche Gedanken und Erfahrungen der Porträtierten nachzuerzählen und bettet das Gesagte durch klug gewählte Verbindungen und Verweise auf Einschätzungen von Psychologen und Historikern in den aktuellen Forschungsstand zum Thema transgenerationelle Weitergabe ein.«

P.S. | Die linke Zürcher Zeitung
»Immer sind es Personen, die der Autorin ihre Geschichten erzählen. Sie macht daraus eine lebendige Sprache, die nicht theorisiert, sondern ein Geschehen lebendig erzählt. Dadurch wird sie authentisch, glaubwürdig und hautnah.(...) Was schlechtes Schweigen über Vergangenheit bewirkt, zeigt dieses äußerst aufschlussreiche Buch.«

Wolfgang Benz – Zeitschrift für Geschichtswissenschaft – Juli/August 2016
»Der Gewinn der Lektüre besteht in der Erkenntnis über die ganz individuellen Folgen des Nationalsozialismus für Kinder und Enkel, denen das Gespräch darüber konsequent und anhaltend
verweigert wurde.«

Deutschlandradio Kultur – Lesart
»Alexandra Senfft macht mit ihrem Buch deutlich, wie inhumanes Denken und Handeln
noch künftigen Generationen zur psychischen Last werden.«

Der Freitag
»Zahlreiche Gespräche und Begegnungen mit »Nazi-Nachkommen«, aber auch mit Opfern der NS-Diktatur
sowie Historikern und Psychologen liegen dem Buch zugrunde, das in seiner Bandbreite wie kein anderes zeigt,
wie stark die historische Schuld in der Familie das eigene Dasein prägt und wie mühsam die Konfrontation damit ist.«
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AVIVA
»Im Dialog mit Nachkommen von NS-TäterInnen, werden diese durch Alexandra Senffts eigene Familiengeschichte "Ichweigen tut weh« ermutigt, sich der Autorin zu öffnen und ihrer Familienwahrheit zu stellen. Geschult durch ihre politische Arbeit in Israel und die Dialogarbeit mit Dan Bar-On führt Senfft auf Augenhöhe liefert die Autorin dazu wichtige politische und psychologische Erkenntnisse, die deutlich machen, wie sehr das jahrzehntelange Schweigen über die Schuld Auswirkungen bis in unsere heutige Gesellschaft hat.«
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Junge Welt
»Was das Buch von anderen dieser Richtung unterscheidet, ist die Tatsache, dass es sich vor allem mit der psychodynamischen Wirkung der Nazitäterschaft innerhalb der Familien befasst. Dezidiert beschreibt Senfft, was die Mischung aus Schweigen, Mauern und gefühlskalter Rechtfertigung unvorstellbarer Morde in den Seelen der Nachkommen anrichtet.«
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Die Täter bleiben immer die anderen
von Thomas Hummitzsch, der Freitag, Ausgabe 2416 | 29.06.2016
NS-Zeit Alexandra Senfft beschäftigt sich beharrlich mit den verschwiegenen Familiengeschichten
>> zum Artikel

ORF
»Ihr gelingt die Beschreibung des Vermischens von Schuld, Mitschuld und Unschuld, was die Taten der
Großeltern und Eltern betrifft, sehr eindrücklich und nachvollziehbar. Ebenso eindrücklich schildert sie
die Übertragung der Gefühlswelt auf die Kinder und Enkel durch stetes Verklären, Verleugnen und Verschweigen.«

fachbuchkritik.de
»Sehr gut recherchiertes Buch über Menschen, die sich ihrer eigenen Familie stellen.«

Tachles (CH)
»Das Buch zeigt den Nachkommen der Kriegsgeneration Wege auf,
sich auf heilsame Weise mit ihrem Erbe auseinanderzusetzen.«

buchpalastmuenchen.de
»Die Vielstimmig- und Vielschichtigkeit mit der sie ihre Sammlung von Einzelschicksalen präsentiert,
fordert den Lesern weit mehr ab, als bekannte verallgemeinernde Schubladisierungen.«

Alexandra Senfft im Gespräch mit Jörg Magenau
Ihrer NS-Familiengeschichte widmet sich die Publizistin Alexandra Senfft erneut in ihrem neuen Buch »Der lange Schatten der Täter«.
Sie ist dafür in den Dialog mit anderen Nachkommen getreten.
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Alexandra Senfft im Gespräch mit Katrin Rüger
Buchpalastmuenchen in BuchMarkt
Ein außergewöhnliches Buch, welches uns täglich in besondere Gespräche mit Kunden führt. unerwartet oft zu Tränen rührt, widerstreitende Gefühle zulässt und mit dem Schweigen bricht, um dem Mitgefühl Raum geben zu können. Nicht nur Sachbuch sondern auch Krimi mit schwungvoller Musik, die es uns ermöglichen könnte, dem neuen Rassismus, der mit dem wiederholten Verlust von Mitgefühl einhergeht, die Stirn bieten zu können.

Alexandra Senfft im Gespräch mit Katrin Rüger, Buchpalast München   
              
Alexandra Senfft | Author and Journalist Erschienen im September 2017
Denkanstöße 2018
Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft
Neue Erkenntnisse aus Politik, Geschichte, Philosophie und Naturwissenschaften
von Markus Friedrich, Matthias Thöns, Alexandra Senfft, Michael Schmidt-Salomon etc.
Taschenbuch, 224 Seiten, 1. September 2017
ISBN: 978-3-492-31231-8
Preis: € 9,00 [D], € 9,30 [A]
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>> Bücher von Alexandra Senfft
Nach dem Studium der Islamwissenschaft war Alexandra Senfft Nahostreferentin der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag, UNO-Beobachterin in der Westbank und bis 1991 UNO-Pressesprecherin im Gazastreifen. Sie war regelmäßig in Israel als Gutachterin und Journalistin tätig und hat sich als Vorstandsmitglied des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten engagiert.

Sie war TV-Reporterin und Redakteurin und schreibt seit 1991 für namhafte Zeitungen und politische Zeitschriften.
2006-2008 assistierte sie dem israelischen Psychologen Dan Bar-On im Dialog-Trainingsprogramm »Storytelling in Conflict« der Körber-Stiftung. Von ihm lernte sie den biographischen Ansatz zur Konfliktlösung.

Für ihr Buch >> »Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte«
wurde sie mit dem Deutschen Biographiepreis 2008 ausgezeichnet.

                Alexandra Senfft

                          Alexandra Senfft mit dem Holocaust-Überlebenden Tomi Reichental und Miriam O'Callaghan
                         »Saturday Night with Miriam«, RTE Ireland, 23. August 2014 © RTE, Ireland


»Die meisten Israelis und Palästinenser, die der deutschen Öffentlichkeit bekannt sind, verstehen sich als Akteure in einem nicht enden wollenden Konflikt zwischen Gut und Böse, und sie denken im Allgemeinen in Klischees von Schwarz und Weiß. Alexandra Senffts packenden Begegnungen in Israel und Palästina hingegen vermitteln uns die Stimmen von Zweifel, Vernunft, Kritik und Mut. Gut recherchiert und wunderbar geschrieben, zeigt »Fremder Feind, so nah«, dass nicht alle Hoffnung auf einen gerechten Frieden verloren ist.« – Tom Segev über »Fremder Feind, so nah. Begegnungen mit Palästinensern und Israelis«

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Alexandra Senfft Holger Noltze

Abb. rechts oben: Buchpremiere auf der Frankfurter Buchmesse am 15. Oktober 2009:
Holger Noltze vom WDR spricht im Lesezelt der Buchmesse mit der Autorin
von »Fremder Feind, so nah«, Alexandra Senfft, über die vielfältigen Begegnungen
zwischen Palästinensern und Israelis. >> mehr zu diesem Interview bei Körber-Stiftung

Alexandra Senfft ist Redaktionsmitglied von Journal21.
Außerdem ist sie Mitglied im Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V.
und im Ost-West-Forum.

Alexandra Senfft fördert das Baoab Center for Young Suvivors (London).
Sie ist Mitglied beim deutsch-griechischen Förder- und Freundeskreis Elliniko e.V. - Hilfe aus Hamburg für Europa
und von Pro Asyl für die Rechte verfolgter Menschen in Deutschland und Europa.


Alexandra Senfft | Autorin | Publizistin | info@alexandra-senfft.de